Schul­weg­si­cher­heit

Kin­der­gar­ten- und Schul­kin­der haben einen recht­li­chen Anspruch auf einen zumut­ba­ren Schul­weg. Ob ein Schul­weg zumut­bar ist, hängt von der Per­son des Schü­lers, der Län­ge sowie der Art des Schul­wegs ab.

Wie fol­gen­de Dar­stel­lung des bfu ver­deut­licht, sind mög­lichst siche­re Schul­we­ge durch gemein­sa­me Anstren­gun­gen von Eltern, Schu­le, Behör­den, Ver­kehrs­in­struk­ti­on durch die Poli­zei sowie durch Auf­klä­rung und Infor­ma­ti­on durch Medi­en zu errei­chen.

Damit die Kin­der sicher in den Kin­der­gar­ten und die Schu­le gehen kön­nen, füh­ren wir in Zusam­men­ar­beit mit der Stadt Brugg im Janu­ar 2013 eine Befra­gung zur Schul­weg­si­cher­heit durch. Sie hat zum Ziel, einer­seits die Wahr­neh­mung der Kin­der zu schu­len und ande­rer­seits die als gefähr­lich ein­ge­stuf­ten Stel­len zusam­men­zu­tra­gen und ent­spre­chen­de Mass­nah­men ein­zu­lei­ten.

Hand­lungs­be­darf besteht gemäss bfu in der Ana­ly­se der Schul­we­ge, dem Suchen nach Kon­flikt­stel­len und der Emp­feh­lung von Mass­nah­men, eben­so wie in der Aus­bil­dung von Betreu­ungs­per­so­nen und Ergän­zung der Infra­struk­tur durch Anord­nun­gen und Orga­ni­sa­ti­on (Ver­kehrs­dienst, Pedi­bus etc.).

Wir set­zen uns dafür ein, dass Kin­der den Schul­weg allei­ne und sicher bewäl­ti­gen kön­nen.

Der Schul­weg gibt Gele­gen­heit zur Bewe­gung, zur Schär­fung der Wahr­neh­mung, zur Ent­wick­lung von räum­li­cher und zeit­li­cher Vor­stel­lung, zur Übung von sozia­len Kom­pe­ten­zen durch Inter­ak­ti­on mit ihren Kame­ra­den. Aus­ser­dem kann Natur und die Umwelt täg­lich erlebt wer­den.

Auf dem Schul­weg ler­nen die Kin­der auch, Gefah­ren ein­zu­schät­zen und sich rich­tig zu ver­hal­ten, mit Ablen­kun­gen umzu­ge­hen und Kon­flik­te zu meis­tern.

 

7-jäh­ri­ges Kind zu Fuss

7-jäh­ri­ges Kind mit dem Auto

Unter­stüt­zen Sie uns

Als Mit­glied tre­ten Sie unse­rem Ver­ein bei und unter­stüt­zen unse­re Zie­le. Einen frei­wil­li­gen Mit­glie­der­bei­trag von ca CHF 20 neh­men wir ger­ne ent­ge­gen. Er wird voll­um­fäng­lich für unse­re Pro­jek­te ein­ge­setzt.