Die IG-Ver­kehrs­si­cher­heit Brugg setzt sich aus fol­gen­den Grün­den für Tem­po-30-Zonen in Brugg ein:

Mehr Sicher­heit

  • Die Ein­füh­rung von Tem­po 30 führt zu einer Ver­kür­zung des Brems­wegs  um rund die Hälf­te.
  • Durch Tem­po-30-Zonen ent­ste­hen rund 15% weni­ger Unfäl­le. (Lin­den­mann HP., Koy Th.: „Beur­tei­lung der Aus­wir­kun­gen von Zonen­si­gna­li­sa­tio­nen (Tem­po 30) in Wohn­ge­bie­ten auf die Ver­kehrs­si­cher­heit“; IVTETH Zürich / FVS, März 2000.)
  • Sowohl das Risi­ko für Ver­let­zun­gen als auch die Ster­be­wahr­schein­lich­keit  sin­ken deut­lich bei gerin­ge­rer Geschwin­dig­keit. Das Aus­mass der Ver­let­zun­gen ist gerin­ger. 2017 star­ben schweiz­weit 76 Men­schen an Unfall­fol­gen in der 50er-Zone, in den 30-Tem­po-Zonen star­ben 4 Men­schen.
  • Bei Tem­po 30 sehen Auto­len­ker Gefah­ren frü­her, der Blick liegt bei Tem­po 50 zir­ka 40 Meter weit weg vor dem Fahr­zeug, bei Tem­po 30 dage­gen nur zir­ka 15 Meter, die Situa­tio­nen (Fuss­gän­ger, Velo­fah­ren) am Rand der Stras­se wer­den bes­ser wahr­ge­nom­men. Auch die Anzahl der wahr­ge­nom­me­nen Ver­kehrs­schil­der nimmt bei Tem­po 50 in Ver­gleich zu Tem­po 30 stark ab.

 

  • Die ein­heit­li­che Signa­li­sa­ti­on von Tem­po-30-Zonen in allen Wohn­quar­tie­ren schafft Klar­heit und Sicher­heit für alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Stän­dig wech­seln­de Tem­po­zo­nen füh­ren zu Unsi­cher­heit, ver­lan­gen ver­mehr­te Kon­zen­tra­ti­on und Auf­merk­sam­keit sowie Fokus­sie­rung auf die jeweils gel­ten­den Tem­po­li­mi­ten, was der Sicher­heit nicht dien­lich ist und den Auto­len­ker vom unmit­tel­ba­ren Ver­kehrs­ge­sche­hen ablen­ken kann und der Sicher­heit somit nicht dien­lich ist.

Quel­le: Astra 2017

Mehr Lebens- und Auf­ent­halts­qua­li­tät

  • Tem­po 30 för­dert einen gleich­mäs­si­gen Ver­kehrs­fluss. Der Ver­kehr wird dadurch ver­flüs­sigt, es gibt weni­ger Stop- & Go-Ver­kehr und weni­ger Brems- und Beschleu­ni­gungs­vor­gän­ge. 
  • Durch Tem­po-30-Zonen wird der Durch­gangs­ver­kehr wird von den Wohn­quar­tie­ren auf die Haupt­ver­kehrs­ach­sen kana­li­siert. 
  • In Tem­po-30-Zonen bewegt man sich mehr zu Fuss und per Fahr­rad, das Quar­tier wird folg­lich vom Lang­sam­ver­kehr mehr als Auf­ent­halts- und Durch­fahrts­zo­ne genutzt. Dies kommt dem Quar­tier­le­ben zugu­te. Das Poten­zi­al für mehr Fuss- und Velover­kehr in idea­ler Geh- und Fahr­di­stanz kann so bes­ser aus­ge­schöpft wer­den.

Weni­ger Lärm, mehr Gesund­heit

  • Tem­po 30 gegen­über Tem­po 50 senkt den Ver­kehrs­lärm um rund 3 Dezi­bel. Dies ent­spricht in der Wahr­neh­mung einer Hal­bie­rung der Ver­kehrs­men­ge.
  • Das gesund­heit­li­che Risi­ko für kar­dio­vas­ku­lä­re und Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen sowie für Schlaf­stö­run­gen wird durch die Tem­po­re­duk­ti­on ver­min­dert.

Kos­ten­ef­fi­zi­ent

Die Schaf­fung von Tem­po-30- Zonen in allen Quar­tie­ren ist kos­ten­ef­fi­zi­ent, da kei­ne Ein­zel­be­ur­tei­lun­gen und -ver­fah­ren vor­ge­nom­men wer­den müs­sen.

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